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Die Seele welche sündigt

Kleidung bedeckt, auf Zins nicht gibt und nicht Wucher nimmt, seine Hand vom Unrecht zurückhält, der Wahrheit gemäß zwischen Mann und Mann richtet, in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte hält, um nach Wahrheit zu handeln: der ist gerecht; er soll gewißlich leben, spricht der Herr, Jehova: Der Vater der Liebe, die alle gleichmäßig behandelt, will jeden Sünder dringlich ermahnen, zu bereuen und sich von seiner Übertretung abzuwenden, damit nicht Missetat, willentliche Sünde, sein Untergang sei. "So kehret um und lebet." (Hes. 18:30,32.) Die Tage des Sterbens aller, wegen adamischer und ererbter Unvollkommenheit, werden vorüber sein; jeder wird selbst für sein eigenes Leben oder seinen eigenen Tod verantwortlich sein. Um die veränderte Situation klar zu machen, sind die verschiedenen Fälle hier angeführt. Wenn ein gerechter Mann auf seinen gerechten Wegen bleibt, so wird er ewiglich leben.

18:10-13. Zeugt er aber einen gewalttätigen Sohn, der Blut vergießt und irgendeines von diesen tut, - er selbst aber hat alles dieses nicht getan, - wenn er sogar auf den Bergen isset und das Weib seines Nächsten verunreinigt, den Elenden und den Armen bedrückt, Raub begeht, das Pfand nicht zurückgibt, und seine Augen zu den Götzen erhebt, Greuel verübt, auf Zins gibt und Wucher nimmt: sollte er leben? Er soll nicht leben! Alle diese Greuel hat er verübt: er soll gewißlich getötet werden, sein Blut soll auf ihm sein: Wenn eines Mannes Sohn ein willentlicher Sünder ist, "er soll gewißlich sterben, sein Blut soll auf ihm selbst sein."

18:14-18. Und siehe, es zeugt einer einen Sohn, und dieser sieht alle Sünden seines Vater, die er tut; er sieht sie und tut nicht dergleichen: er isset nicht auf den Bergen und erhebt nicht seine Augen zu den Götzen des Hauses Israel, er verunreinigt nicht das Weib seines Nächsten, und er bedrückt niemanden, nimmt kein Pfand und begeht keinen Raub, er gibt dem Hungrigen sein Brot und bedeckt den Nackten mit Kleidung, er hält seine Hand von dem Elenden zurück, nimmt weder Zins noch Wucher, er tut meine Rechte, wandelt in meinen Satzungen: der wird nicht wegen der Ungerechtigkeit seines Vaters sterben; er soll gewißlich leben. Sein Vater, weil er Erpressung verübt, Raub am Bruder begangen, und was nicht gut war inmitten seines Volkes getan hat: siehe der soll wegen seiner Ungerechtigkeit sterben: Wenn der böse Mann einen guten und aufrichtigen Sohn hat, so soll dieser gute Sohn leben; der Vater aber soll seiner Sünde wegen sterben.

18:19-23. Und sprechet ihr: Warum trägt der Sohn die Ungerechtigkeit des Vaters nicht mit? Der Sohn hat ja Recht und

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