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Die Risse in der Mauer

Sollen sie fortfahren, meinen Namen unter meinem Volke zu entweihen und zu entehren um den Preis geistlicher Untreue, indem sich Kirche und Staat verbinden (Gerstenbrot war das übliche Opfer für eine Ehebrecherin), und wegen der beständigen Kollektenbetteleien, indem man die Gottesfürchtigen durch Furcht vor dem Fegefeuer einschüchtert und nach anderer Leute Erbe trachtet.
13:20. Darum spricht der Herr, Jehova, also: Siehe, ich will an eure Binden, mit welchen ihr fanget, will die Seelen wegfliegen lassen und sie von euren Armen wegreißen; und ich will die Seelen freilassen, die ihr fanget, die Seelen, daß sie wegfliegen: Gott wird die Kirchen von der Macht abergläubischen Zaubers entkleiden und das Volk aus der Knechtschaft, in der es bisher gehalten wurde, erlösen.
13:21. Und ich werde eure Kopfhüllen zerreißen und mein Volk aus eurer Hand erretten, damit sie nicht mehr zur Beute werden in eurer Hand. Und ihr werdet wissen, daß ich, Jehova, bin: Ihren geheimnisvollen Schleier wird er ihnen fortreißen, und sein Volk, die große Schar, aus der Knechtschaft befreien.
13:22,23. Weil ihr das Herz des Gerechten mit Lüge kränket, da ich ihn doch nicht betrübt habe, und weil ihr die Hände des Gesetzlosen stärket, damit er von seinem bösen Wege nicht umkehre, um sein Leben zu erhalten: darum sollt ihr nicht mehr Eitles schauen und nicht ferner Wahrsagerei treiben; und ich werde mein Volk aus eurer Hand erretten. Und ihr werdet wissen, daß ich Jehova bin: Deshalb sollen die Kirchen nicht mehr mit trügerischen Hoffnungen das Volk halten.


Jehova ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er lagert mich auf grünen Auen, Er führt mich zu stillen Wassern.
Er erquickt meine Seele;
Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.
Auch wenn ich wanderte im Tale des Todesschattens,
Fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir;
Dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde;
Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
Fürwahr, Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens;
Und ich werde wohnen im Hause Jehovas auf immerdar.

Redaktionelle Anmerkung:

Der Text „Jehova ist mein Hirte ..." ist in der Auflage 1918 (dort S. 386) nicht enthalten. Dafür gibt es dort einen anderen Gedichttext:

Sicher in Jesu Armen,

Sicher an seiner Brust,

Ruhend in seiner Liebe,

Da find’ ich Himmelslust.

Mit holder Hirtenstimme

Ruft mir mein Heiland zu:

Laß ab vom eignen Ringen,

An meinem Herzen ruh’!

Sicher in Jesu Armen usw.

 

Sicher in Jesu Armen,

Los von der Sorge Qual,

Sicher in der Versuchung

Durch Jesu Wundenmal!

Frei von dem Druck des Kummers,

Frei von den Zweifels Pfad;

Nur noch ein wenig Prüfung,

Nur etwas Tränensaat!

Sicher in Jesu Armen usw.

 

Jesu, des Herzens Zuflucht,

Jesu, du starbst für mich!

Sicher auf diesen Felsen

Stütz’ ich mich ewiglich.

Hier will ich stille warten,

Bis daß vergang’n die Nacht,

Bis an dem goldnen Ufer

Leuchtend der Tag erwacht.

Jesu, des Herzens Zuflucht usw.

                                                                                                                                         Zionslied Nr. 188

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