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Das Vollendete Geheimnis

durch die Vollkommenheit eines jeden Bürgers gesichert und gewährleistet wird, ein Endresultat, das jetzt zwar sehnlicher Wunsch, wegen der Sünde aber noch eine Unmöglichkeit ist." (Z. 1910 - 39, engl.) "Während des Millennium = Zeitalters werden die alttestamentlichen Überwinder die Könige sein; aber später wird eine neue Heilszeitordnung anbrechen, unter ganz neuen Verhältnissen, in welcher der Menschheit [dann vollkommen] das Vorrecht gegeben wird, sich selbst in Harmonie mit dem göttlichen Gesetz zu regieren." (Z. 1897 - 304, engl.) In diesem Verse wird d i r e k t auf die alttestamentlichen Überwinder Bezug genommen, während Vers 26 von dem übrigen Teil der Menschenwelt spricht. Man beachte die verschiedenen Zeitformen in Vers 24 und Vers 26, indem Vers 24 von dem Millennnium als von der G e g e n w a r t spricht, insofern die Könige der Erde ihre Herrlichkeit zu ihr b r i n g e n (in dem Millennium), während der Vers 26 durch die Worte "man w i r d bringen" die spätere Zukunft ins Auge faßt, die Zeit nach dem Millennium.
21:25. Und ihre Tore sollen nicht geschlossen werden: Während der ganzen Zeit des langen Millenniumtages von 1000 Jahren mögen alle, die danach verlangen, Errettung suchen und finden durch die breiten Tore der Stadt Gottes, die dann weit offen sein werden. (Jes. 60:11.) Jetzt aber gilt das Wort: "Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden." - Matthäus 7:14.
Denn Nacht wird daselbst nicht sein: "Die Zeit, da die Sünde zugelassen war, ist für die Menschheit eine finstere Nacht gewesen, die niemals wieder vergessen werden wird; aber der glorreiche Tag der Gerechtigkeit und göttlicher Gunst, welcher mit dem Messias anbrechen wird, der Sonne der Gerechtigkeit, die da aufgehen und voll und klar in alle hineinscheinen und alle bestrahlen wird, Heilung und Segnung mit sich bringend - dieser herrliche Tag wird bei weitem die schreckliche, finstere, lange Nacht von Weinen und Stöhnen, Schmerz, Krankheit und Tod aufwiegen, welche die seufzende Menschheit so lange gefangen gehalten hat. " Am Abend kehrt Weinen ein, und am Morgen ist Jubel da." - Psalm 30:5. - A. 11,12.
Der Psalmist zeigt uns, wie es kam, daß das gnadenreiche Lächeln des Vaters sich von der Menschheit abwandte. Er beschreibt die Menschheit als "die Bewohner der Finsternis und des Todesschattens, gefesselt in Elend und Eisen: weil sie widerspenstig gewesen waren gegen sie Worte Gottes [durch Ungehorsam gegen sein ausdrückliches Gebot] und verachtet hatten [in den Wind geschlagen, zunichte gemacht] den Rat des Höchsten,

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