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Die Tausendjahr = Herrschaft

"Das Wort Auferstehung (griechisch Anastasis) bedeutet soviel wie a u f r i c h t e n. In bezug auf den Menschen bedeutet es, den Menschen zu jenem Zustande, von dem er fiel, wieder aufzurichten, zu voller menschlicher Vollkommenheit, zu dem, was durch Adam verloren ging. Der Vorgang der Auferstehung wird ein allmählicher sein und zu seiner vollständigen Ausführung das ganze Tausendjahrzeitalter erfordern, obgleich das bloße Erwecken zu einem gewissen Maße von Leben und Bewußtsein, wie es der Mensch jetzt genießt, natürlich ein Werk des Augenblicks sein wird. Und da alles, was nicht vollkommendes Leben ist, teilweise ein Todeszustand ist, so folgt daraus, daß obgleich die oben angeführten Worte kein Teil des inspirierten göttlichen Wortes sind, es durchaus wahr sein würde, zu sagen, daß die übrigen Toten nicht wieder leben werden (nicht die Fülle des verloren gegangenen Lebens wiedergewinnen werden), bis die tausend Jahre der Wiederherstellung und Segnung des Menschengeschlechtes vollständig sind." - A 277, Anmerkung unten.

Dies ist die erste Auferstehung: "Es ist für die menschliche Zunge ein Ding der Unmöglichkeit, die große Ehrung und Würde dieser Segnung in Worten auszudrücken." - 1.Kor. 2:9, Pastor Russell.

20:6 Glückselig und heilig, wer teil hat an der ersten Auferstehung: "Wir werden ihm [dem verherrlichten, "verwandelten" Jesus] gleich sein, denn wir werden ihn sehen wie er ist." (1.Joh. 3:2.) Er ist ein Geistwesen, "d e r A b d r u c k des W e s e n s des V a t e r s" (Hebr. 1:3), "gesetzt über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird" (Eph. 1:21), und darum hoch erhoben über die Menschheit im Zustande der Vollkommenheit. Wenn wir ihm gleich sein und seine Herrlichkeit und seine Natur mit ihm teilen werden, so bedeutet dies, daß wir auch Ebenbilder des Vaters sein müssen, "der ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der M e n s c h e n gesehen hat noch sehen kann" (1.Tim. 6:16); dem wir uns aber nähern können und den wir sehen können, wie er ist, weil wir "verwandelt" sein werden. (1.Joh. 3:2; 1.Tim. 6:16; 1:17; 2.Mose 33:20.) Damit niemand den Apostel mißverstehen solle, stellt er die obigen Ausführungen sicher, indem er hinzufügt (1.Kor. 15:49): "Wie wir [die Kirche] das Bild dessen von Staub [des Irdischen] getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen." Es ist nicht des Apostels Gedanke, daß in diesem Sinne jemals alle Menschen das Bild des Himmlischen tragen werden. Solches war nicht die Absicht unseres Schöpfers.

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