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Die Tausendjahr = Herrschaft

des Friedens hergestellt werden kann. Daher wird auch dies erfolgreiche Binden Satans als das erste Werk der neuen Heilszeitordnung dargestellt." (A 70.) "Aller vom Widersacher ausgehende trügerische und irreführende Einfluß, seine Macht, zu täuschen und zu verführen, wird eingeschränkt, eingedämmt sein, sodaß das Böse den Menschen nicht länger als gut und das Gute ihnen nicht mehr als böse, als unerwünscht, erscheint. Wahrheit soll den Menschen nicht länger als Lüge, Falschheiten nicht länger als wahr erscheinen." (D 230.) "Das inspirierte Wort Gottes gibt uns zu verstehen, daß Satan besonders dann verzweifelte Anstrengungen machen wird, die Menschheit auch weiter unter seiner Herrschaft festzuhalten, wenn er merkt, daß sein bisheriger Einfluß im Wanken ist, daß seine Herrschaft zu Ende geht - bevor er auf tausend Jahre gebunden wird, um die Menschheit nicht mehr zu verführen." Spirit. 65.
Tausend Jahre: Der Tausendjahrtag, der Tag der Ruhe des Herrn, folgt auf die sechstausend Jahre der Herrschaft des Bösen, die 1874 zu Ende gingen. "Ein Tag ist bei dem Herrn wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag." (2.Pertr. 3:8; Psalm 90:4.) "Vom Papsttum wurde der Anspruch erhoben, daß die tausend Jahre der Herrschaft Christi, das Millennium, das nach der Verheißung der Schrift auf Christi zweites Kommen folgen soll, im Jahre 800 nach Chr. ihren Anfang nahmen, nämlich unter Papst Leo III., der den Anspruch erhob, der Vertreter Christi auf Erden, Christi Statthalter, und dazu berufen zu sein, an Christi Stelle dessen Herrschaft zu beginnen. In jenem Jahre wurden die "päpstlichen Staaten", der "Kirchenstaat", von Kaiser Karl dem Großen auf die Kirche übertragen. Ihr "Millenium" endete, wie seitens des Papsttums behauptet wird, im Jahre 1799, als Napoleon I. das auf die Kirche übertragene Herrschaftsgebiet mit Beschlag belegte und den Papst Pius VI. als Gefangenen nach Frankreich abführen ließ, wo dieser in der Verbannung starb. Die darauf folgende Freiheit von päpstlicher Verfolgung und die weite Verbreitung der Bibel in den Sprachen des Volkes, wird von den päpstlichen Führern als die "kleine Zeit" bezeichnet (Off. 20:3), die auf die tausendjährige Herrschaft Christi auf Erden folgen solle, und sie hoffen, daß sie bald wieder ihre Machtfülle und früheres Ansehen zurückgewinnen, von neuem in Kraft und Herrlichkeit regieren werden, und daß ihre Herrschaft dann eine immerwährende sein wird. Dies päpstliche Millennium ist in der Geschichte als "das finstere Mittelalter" bekannt. Während dieser finsteren Jahrhunderte wurden Millionen von Menschen gefoltert, verbannt und gemordet, weil sie sich weigerten, sich von den Geboten der abtrünnigen Kirche,

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