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Das päpstliche und protestantische Tier

wir "hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes". (Eph. 4:15,16,13) Ebenso wie das Papsttum die Priesterschaft über die Kirche setzte, so hat der Protestantismus dasselbe getan, und gibt es dort keine Gelegenheit mehr für den Leib, sich selbst aufzuerbauen, woran jedes Glied teilnehmen könnte. Allerdings bieten die in den Namenkirchen üblichen Gebetsversammlungen usw. den Anschein, als ob dort Freiheit und Selbständigkeit zu Hause seien, aber dies ist nur der äußere Schein und geht nicht tiefer als an die Oberfläche, denn der ordinierte Pastor muß sorgsam auf der Wacht sein, daß ja nichts gesagt wird, was den Lehren seiner Kirche zuwider ist, und sollte jemandem irgendetwas derartiges entschlüpfen, so muß der Geistliche den verwegenen Sprecher auf der Stelle zum Schweigen bringen, denn das Dogma der Kirche ist die Hauptsache und die Richtschnur, nicht das Wort Gottes. Wenn dies nicht genügt, so bedient sich die Kirche des letzten Mittels - es wird eine Art Disziplinarverfahren eingeleitet und der Schuldige exkommuniziert (ausgestoßen, in Acht und Bann getan, "getötet"). Ein solches Disziplinarverfahren ist, nebenbei gesagt, Beweis für eine weitere Ähnlichkeit mit dem Tier, nämlich die Erhöhung der Lehren der kirchlichen Organisation über das Wort Gottes, denn alle, die sich vor diesem kirchlichen Gerichtshofe zu verantworten haben, werden auf Grund der "Autoritäten" ihrer Kirche verurteilt." - Z. Januar 1880 - 2.

"Die evangelische Allianz versuchte eine feste Richtschnur orthodoxen Glaubens aufzustellen. Sie erkannte die große Macht und Schlagkraft des päpstlichen Losungswortes, daß die katholische Kirche die einzige und wahre Kirche ist, und daß alle anderen Ketzer sind. In diesem Sinne war die Allianz eine Nachahmnung, oder Bild der päpstlichen Institution. Sie ist jetzt seit mehr als sechzig Jahren nur ein Bild ohne Leben oder Macht gewesen." (Z. 1913 - 342) "Und es [das andere Tier] sagte den Bewohnern der Erde, daß sie eine Statue [möglicherweise ein Symbol korrupter öffentlicher Meinung] dem wilden Tier errichten sollten, das den Schwertstreich empfangen hatte und sich doch wieder erholt hatte." - Weymouth.

Das die Wunde des Schwertes hat und lebte: Das von dem Schwert des Geistes in den Händen der Reformatoren geschlagen war, aber nicht hartnäckig und ausdauernd genug, um es zu töten. (Hebr. 4:12) "Es ist von Wichtigkeit zu beachten, daß die Wunde an einem der Köpfe hier dem ganzen Tier zugeschrieben wird." - Cook.

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