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Siebentes Siegel und große Schar

schweifen lassen, eifrig auf der Suche nach Gelegenheit zum Dienst, zu opfern und im Dienste des Herrn geopfert zu werden. (Richter 7:6; Z. 1907 - 331) Bewahren wir, wie Kaleb und Josua, unser Vertrauen zu ihm, der uns berufen hat, und geben einen wahren Bericht über das Land, das wir in nicht allzu langer Zeit zu besitzen hoffen, oder gehören wir der größeren Schar an, die aus lauter Furcht und Verzagtheit nie dazu kommt, in das Land einzutreten. (4.Mose 13:31; Z. 1907 - 251) Sollen wir darüber frohlocken, unser Leben für des Herrn Brüder niederzulegen, oder sollen wir aus Furcht vor diesem Opfertode unser ganzes Leben lang der Knechtschaft unterworfen sein? (Hebr. 2:15; St. 79,80) Sind wir gleich dem Knecht, der seines Herrn Talent in der Erde vergrub (in irdischen Vergnügungen und Bestrebungen). (Matth. 25:24; Z. 1901 - 318), oder sind wir wankelmütig und unbeständig, indem wir auf der einen Seite ein Streben nach himmlischen Dingen haben, und auf der anderen Seite den Wunsch, soviel Genuß wie nur irgend möglich aus irdischen Dingen herauszuschlagen? (Jak. 1:8; Z. 1907 - 316) Sind wir, wie Obadja, der Wahrheit und denen, die für Wahrheit eintreten, nur freundlich gesinnt, aber verheimlichen unser Interesse an der Wahrheit, aus Furcht vor den Folgen, die dies für uns selbst und unsere Familie nach sich ziehen könnte? - 1.Kön. 18:3; Z. 1904 - 221.
Wenn wir aus diesen Kämpfen, Glaubens = und Charaktererprobungen siegreich hervorgehen, dann haben wir es nicht nötig, mit denen, die in der Zeit großer Drangsal, mit der dieses Zeitalter schließen wird, die Gewänder zu waschen und in dem Blute des Lammes weiß zu machen, sondern wir werden unsere Gewänder unbefleckt halten, sodaß sie einer so allgemeinen Reinigung nicht bedürfen. Wenn wir zum Herrn geflohen sind, bevor der Winter seines Mißfallens über die von Menschen herrührenden Systeme der heutigen Zeit gekommen ist, so werden uns die Beschwerden der Flucht erspart bleiben, von welchen der Meister sagte: "Betet aber, daß eure Flucht nicht im Winter [der Zeit für die Verbrennung des Scheinweizens] geschehe" (Matth. 24:20; D 296), und es wird uns die bittere Enttäuschung erspart, daß wir nicht zu sagen brauchen: "Vorüber ist die Ernte [die Zeit besonderer Gunst], der Sommer ist dahin, und wir sind nicht gerettet" (nicht errettet mit der höchsten Errettung, nach der wir strebten). (Jeremia 8:20; D 296) Zur Zeit der Wehen Zions werden diese Kinder Gottes alle erlöst werden. (Jes. 66:8; Z. 1894 - 135) Laßt uns froh sein über unsere Hoffnung, daß wir zu dem männlichen Kinde gehören werden, das geboren wird, bevor die

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