7136.jpg (157142 Byte)

Das Vollendete Geheimnis

wird der Wunsch des Antichristen als besonders charakteristisches Kennzeichen geschildert und ausführlich beschrieben, wie sich die dem Munde des Antichristen zugeschriebenen Merkmale äußern." - B 298.
In dieser Zeitperiode, beginnend mit dem Jahre 325 nach Chr. und endend im Jahre 539, entstanden die kirchlichen Glaubenslehren. "Tretet herzu, setzt eure Füße auf die Hälfte dieser Könige." (Josua 10:24) Einstmals waren sie sehr mächtig, aber jetzt sind sie ganz harmlos. Der Herr (Josua = Erretter) hat sie alle durch sein eigenes Schwert des Geistes in den Händen von Pastor Russell erniedrigt.
"Weder Lukas in der Apostelgeschichte, noch irgendein Kirchenhistoriker vor dem 5.Jahrhundert, erwähnt eine Versammlung der Apostel zum Zweck der Formulierung eines Glaubensbekenntnisses. Hätten die Apostel ein solches aufgesetzt, so wäre es dasselbe in allen Kirchen und in allen Zeitaltern gewesen. Die Sache vehält sich aber ganz anders." (McC.) Soviel üner das wohlbekannte "Apostolische Glaubensbekenntnis", das, wie behauptet wird, "die Hauptsätze, die von dem Glauben an den dreieinigen Gott handeln, umfaßt."
Dies war aber noch nicht dreieinig genug, und so "verbesserte" das Nizäische Glaubensbekenntnis die Sache im Jahre 325 wie folgt:

"Wir glauben an einen Gott, den allmächtigen Vater, Schöpfer aller Dinge, der sichtbaren wie der unsichtbaren; und an einen Herrn Jesum Christum, den Sohn Gottes, gezeugt vom Vater, eingeboren, das heißt von der Substanz des Vaters; Gott von Gott; Licht von Licht; wahrer Gott vom wahren Gott; gezeugt, nicht geschaffen; von derselben Substanz wie der Vater; durch den alle Dinge gemacht wurden, sowohl die Dinge im Himmel wie auch die Dinge auf Erden; der für uns Menschen und für unsere Errettung Fleisch ward, als ein Mensch gemacht wurde, litt, und wieder auferstand am dritten Tage. Er fuhr hinauf zum Himmel; Er kommt zu richten die Lebendigen und die Toten. Und an den Heiligen Geist. Aber diejenigen, welche sagen, daß es einmal eine Zeit gab, wo er nicht war, oder daß er nicht war, ehe er gezeugt wurde, oder daß er gemacht wurde von dem, was kein Dasein hatte; oder die da behaupten, daß der Sohn Gottes von einer anderen Substanz oder Wesenheit sei oder geschaffen, oder wandelbar oder veränderlich sei, solche Personen verflucht (belegt mit dem Kirchenbann) die Katholische und Apostolische Kirche."

Sechsundfünfzig Jahre später, auf dem zweiten ökumenischen Konzil in Konstantinopel, im Jahre 381, wurde das Nizäisch = Konstantinopolitanische Glaubensdogma auf den Markt geworfen, und zwar folgenden Inhalts:

"Ich glaube an einen Gott, den Allmächtigen Vater, Schöpfer des Himmels und der Erde und aller sichtbaren und unsichtbaren Dinge; und an einen Herrn

7137